Mehr Euro.
Weniger Schnitzel.
Dein ETF steigt. Das Schnitzel wird genauso teurer. Real bist du keinen Bissen reicher. Verkauft wird trotzdem ein nominaler Gewinn – und auf den greift Vater Staat zu.
Am Schnitzel nachrechnen →Wie groß ist der Bissen vom Kapital?
Schiebe an den Annahmen. Alle Werte aktualisieren sich sofort und werden in heutiger Schnitzel-Kaufkraft gezeigt.
nominal –
dann –
Verkauf –
Steuersatz 18,46 %
Der Staat zählt Euro. Du isst Schnitzel.
Die Steuerrechnung unterscheidet nicht, ob dein nominaler Kursgewinn neue Kaufkraft geschaffen oder nur den Geldwertverlust ausgeglichen hat.
Die Preise steigen
Aus einem 15-Euro-Schnitzel wird im Modell ein teureres Schnitzel. Dein Geld muss im selben Zeitraum mitwachsen, nur um dieselbe Mahlzeit kaufen zu können.
Der ETF hält nominell Schritt
Entsprechen sich ETF-Rendite und Inflation, wächst dein Depot in Euro – deine Kaufkraft in Schnitzeln bleibt vor Steuer aber unverändert.
Der Nominalgewinn wird besteuert
Beim Verkauf gilt die Differenz zwischen Verkaufserlös und Anschaffungskosten als Gewinn. Ein Inflationsausgleich der Anschaffungskosten findet im Modell – wie im Steuerrecht – nicht statt.
Der Steuerbiss kann an die Substanz gehen
Liegt „Nach Steuer“ noch über „Am Anfang“, wird lediglich der reale Zuwachs kleiner. Erst wenn der Wert unter den Anfangsbestand fällt, schrumpft die Kapitalsubstanz tatsächlich. Bei rein inflationärem Zuwachs kommt die Abgabe vollständig aus ihr. Anders gesagt: Der Staat zwingt dich dazu, die sprichwörtliche Gans zu schlachten, die eigentlich weiterhin goldene Eier legen sollte. Langfristig schadet das nicht nur dir, sondern auch dem Staat selbst, denn damit schrumpft die Grundlage, auf der er künftige Gewinne überhaupt noch besteuern kann.
